Tourenberichte

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Gsteig - Lauenensee (Wanderung)
Tourenleiter: Heinz Schär
Datum: 09.06.2021
Teilnehmer: 18

Die Vorbereitung war generalstabmässig! Heinz hatte beim Vorlaufen erkannt, dass die Fahrt mit dem ÖV viel zu viel Zeit in Anspruch nehmen würde. Also organisierte er kurzfristig vier Autofahrer, wobei jeder bereit war, 3 bis 4 Passagiere sicher nach Gstaad (durch das Simmental) und dann zurück zu transportieren. Diese gelungene Umstellung erlaubte uns, mit der gleichen Abfahrzeit ab Grenchen, die Tour eine Stunde früher als zuerst vorgesehen anzufangen. Der Postbus brachte uns dann von Gstaad nach Gsteig, wo eine willkommene Kaffeepause im Bären wieder einmal nach langer Corona-gezwungener «Abstinenz» möglich war. Gegen Südwesten ging es eine Viertelstunde auf Asphalt, ehe wir die Stöcke auspackten und eine seriöse Etappe, die Steigung auf einem steilen und etwas holperigen Pfad entlang der wunderbaren Burgfällen in Angriff nahmen. Die vielen Aussichtpunkte auf die Kaskaden sind wirklich der Mühe wert! Bei Burg war dann «Bananenpause». Ab dort konnten wir auf einem breiten Weg mit vielen Spitzkehren in Richtung Walliser Wispile weiterwandern; nun waren etliche verbleibende Schneefelder zu queren und noch 470 Höhenmetern zu überwinden. So streckte sich die Kolonne immer mehr, aber alle erreichten mit mehr oder weniger vom Schweiss imprägnierten Kleider das Ziel oder dessen Umgebung. 18 So streckte sich die Kolonne immer mehr, aber alle erreichten mit mehr oder weniger vom Schweiss imprägnierten Kleider das Ziel oder dessen Umgebung. Jede und jeder konnte das verdiente Pick-Nick und die Getränke aus dem Rucksack herausholen und geniessen. Die Blumenpracht hatte sich unterwegs vor unseren Augen wie ein wunderbarer Film abgespielt und zu etlichen Fotos animiert. Da der Regen bisher nur um uns fiel, war es ratsam, nicht allzu lange zu rasten und wir liefen zuerst über die Hintere Wispile in Richtung Chrine, um dann den Lauenensee als Endziel anzusteuern. Jetzt ging es ums Abbauen der Höhenmeter! Manchmal war es etwas nass und rutschig am Boden, aber das Gleichgewicht wurde «respektiert». Der Regen erwischte uns trotzdem etwa eine Viertelstunde zu früh, bereits nahe des Lauenensees, aber wir sind ja bestens ausgerüstet. In einer offenen Scheune konnte man sich mit Honig, Getränke und Käse aus der Gegend eindecken. Einige nutzten noch die verbleibende Zeit um in der «Wirtschaft zum Lauenensee» den Durst zu löschen, bevor alle Sitz- oder Stehplatz in den vollbesetzten Bus nach Gstaad fanden. Nachdem der Tourenleiter alle Abrechnungen auf dem Parkplatz einkassiert oder ausbezahlt hatte, trennten sich die vier «Fahrgruppen» und fuhren sicher Richtung Grenchen ab. Der Tour de Suisse mit Etappenziel in Saanen war dabei schuld, dass die Retourfahrt über Château d’Oex und Bulle stattfand. Heinz, Du darfst noch viele so schöne Touren anbieten: Die Anzahl der Teilnehmer ist der beste Qualitätsbeweis. Nochmals vielen Dank für die perfekte Organisation und Führung.

Jean-Michel Notz

Fotos


Der SAC Grenchen bedankt sich bei allen Inserenten:

Kümin Baumpflege | Messmer Metallbau | BGU | Airporthotel Grenchen | Werder Elektro AG | Schilt Elektro AG | H. Häberli AG