Tourenberichte

zur Übersicht
Oberhornsee (Bergtour)
Tourenleiter: Heinz Gäggeler
Datum: 21./22.08.2019
Teilnehmer: 13

Nach einer Schlechtwetterperiode ist für Mittwoch und Donnerstag recht sonniges Wetter angesagt. Und so treffen sich 13 Unentwegte aus verschiedenen Richtungen anreisend um ca. 10:30 im Restaurant Stechelberg zum Kaffee ohne Gipfeli. Dann marschieren wir etwa 300 Höhenmeter hoch zur Bergbeiz Trachsellauenen, wo wir eine Mittagsrast einschalten. Mit gewisser Sorge realisieren wir, dass das bis letzte Nacht schlechte Wetter mit Dauerregen noch so viel Feuchtigkeit zurückgelassen hat, dass sich ein Nebelschicht in diesem steilen und schmalen Tal gebildet hat. Wir werden den ganzen Rest des Tages keine Sonne und vor allem keine Berge sehen – schade! Der nun folgende gut 600 Höhenmeter Anstieg via Tschingelhorn-Restaurant zum Berggasthaus Obersteinberg ist zwar anstrengend, aber wegen des bedeckten Himmels gut zu meistern. Der Obersteinberg ist noch „alte Schule“: ein gemütliches, historisches Gebäude ohne Elektrizität und so werden wir am Abend ein Candlelight Dinner geniessen können. Die Bedienung ist sehr freundlich, das Essen prima und der Rotwein dazu ebenfalls. Wir übernachten sowohl im Massenlager wie auch in Doppelzimmern. Am anderen Morgen herrscht bestes Wetter. Endlich sehen wir die vergletscherten Granden dieses eindrücklichen Lauterbrunnentals: Von der Jungfrau bis zum Breithorn beeindrucken uns die steilen Nordwände und die dazu gehörenden Hängegletscher. Wir marschieren zuerst horizontal der steilen Bergflanke entlang in den Talkessel und dann zum etwa 300 Höhenmeter gelegenen Ziel der Tour, dem Oberhornsee - ein Bijou in einer eindrücklichen kargen Landschaft. Von hier aus ginge es in etwa 3 h über einen Gletscher zur Mutthornhütte. Wir aber wechseln nun die Talseite und marschieren nahe der Zunge des Breithorngletschers vorbei und am Schluss noch 200 Höhenmeter ansteigend zur Schmadrihütte. Hier gibt’s die verdiente Mittagsrast direkt unterhalb des Grosshorns. Der nun folgende meist steile Abstieg von 2260 m via Trachsellauenen nach Stechelberg auf 920 m ist für einige die reine Tortur für die Gelenke, aber dank der tollen Landschaft erträglich. Wir können auf eine erlebnisreiche und eindrückliche Tour im oberen Lauterbrunnental zurückblicken!

Heinz Gäggeler

Fotos


Der SAC Grenchen bedankt sich bei allen Inserenten:

BGU | H. Häberli AG | Kaufmann-Transporte AG | Schilt Elektro AG | Bro-Sport Selzach | Kümin Baumpflege | Bergrestaurant Oberes Brüggli | Messmer Metallbau | Ski Shop Ramser